Der Trip nach Schweden

Vor einigen Wochen bin ich mit dem Fotografen Patrick Lipke
nach Schweden gereist, um dort an einem Reisebericht zu arbeiten, der sich mit dem Kochen in der Wildnis beschäftigt.

Ich erzähle euch aber nicht wie großartig alles war, sondern was alles schief gelaufen ist.

An einem Abend, Wochen vor Schweden, saßen wir beide bei einem Bier zusammen und haben überlegt, was wir als nächstes starten könnten.

Spontan kam die Idee, nach Schweden zu reisen um dort mit den Sachen aus der Natur zu kochen, dass wir uns ein Boot mieten und übern See paddeln und irgendwo in der Natur schlafen.

Gesagt getan.
Da es bei uns Anfang März schon recht warm war, sind wir beide bester Dinge losgefahren.

Nach sechs Stunden auf der Fähre haben wir dann endlich Schweden erreicht und machten uns auf den Weg zu dem geplanten Reiseziel.

Als wir dann endlich ankamen, bepackt bis unter die Zähne, stellten wir fest, dass es doch kälter war als gedacht.
Es blühten nur wenige Pflanzen und die Idee sich von dem zu ernähren was wir finden würden, war somit zerschlagen.

Wir machten uns also auf den Weg zu einem Supermarkt. Natürlich hatten wir beide nicht allzu viel Geld mit und konnten uns eben nur das billigste vom billigen leisten.

Vor dem Supermarkt entdeckten wir ein Funk-Thermometer, welches stolze drei Grad anzeigte.

Das war aber erst der Anfang allen Übels.
Kaum hatten wir etwas zu Essen besorgt, fing es an zu schneien.

Also nahmen wir unsere Rucksäcke, die Einkaufstüten, ein Paket Wasser, das Stativ, die
Kameratasche und einen Karton voller Bier, welchem wir auf der Fähre nicht wiederstehen konnten.
Und schon kann die Reise beginnen...

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