Der Trip nach Schweden Teil2

Wir machten uns also auf den Weg zum See. Da aber keiner von uns genau wusste, wo er liegt, waren wir zwei Stunden lang unterwegs.

Am See angekommen, wartete die nächste Überraschung auf uns: Es gab noch keine Boote auszuleihen. Selbst wenn, wären die Wellen viel zu hoch gewesen.

Langsam kamen uns Zweifel, ob es eine gute Idee gewesen war, so blauäugig in ein fremdes Land zu reisen. Wir legten also unser Gepäck erst einmal ab und drehten uns eine Zigarette.

Nach kurzer Pause machten wir uns wieder auf den Weg, um einen geeigneten Schlafplatz zu finden. Gefühlte 3 Stunden später fanden wir eine Waldlichtung. Nachdem wir uns kurz umgeschaut hatten und etwas Feuerholz sammeln konnten, schlugen wir unser Zelt auf und machten ein Feuer für die Nacht.

Zum Abend gab es frisches Brot, das in der Glut gebacken wurde.
Dazu gab es für jeden ein bis zwei Bier und einen großen Schluck vom Jägermeister.

Nach einem langen Tag legten wir uns erschöpft schlafen. Es war die kälteste Nacht meines Lebens! Zu allem Übel fiel die Temperatur weit unter Null. Alles kein Problem, wenn man einen guten Schlafsack dabei hat!

Wir hatten leider keinen, unsere waren für mindestens 10°C plus ausgelegt. Also schnell Sachen angezogen, Mütze aufgesetzt, kurz die Eiskristalle an der Zeltwand begutachtet und weitergeschlafen.

Am nächsten Morgen gab es einen heißen Kaffee und das restliche Brot, das Zelt packten wir schnell zusammen und machten uns auf den Weg.

Die nächsten Tage verliefen ähnlich, tagsüber schien die Sonne und nachts war es sehr kalt. Sich aber abends etwas über'm offenen Feuer kochen und dabei erzählen zu können, glich alles aus.

Der Trip nach Schweden war sehr anstrengend, aber er hat uns enorm viel Spaß gemacht. Die Bilder, die dabei entstanden sind, lassen euch teilhaben an allem, was wir erlebt haben.

P.S.
Mein persönliches Highlight war - ein eingefrorener Fluss in der Nähe eines unserer Schlafplätze.

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